Vision zur Gestaltung des Marienplatzes in Schongau

Anlass

Klagen über verregnete Veranstaltungen, Verlagerung der Geschäftstätigkeit aus der Altstadt heraus und die Diskussion um die Fußgängerzone gaben Anlass, über die Aufwertung des Marienplatzes nachzudenken, die zu einer stärkeren Belebung des Platzes führt. Kern der Idee ist es, einen Teil des Marienplatzes mit Glas zu überdachen. Dieses Konzept wird hier vorgestellt.

Glasdach

Das Bauwerk soll nördlich des Ballenhauses eine Fläche von ca. 30x11 m in einem Abstand von ca. 8 m mit Glas überdachen. Erste Entwürfe für Grundriss, Schnitt und Westansicht können Sie über die oben stehende Auswahl erreichen.

Städtebau

Das Dachbauwerk erneuert und erweitert das vor 150 Jahren abgebrochene Ballenhausvolumen in zurückhaltender Formensprache mit heutigen Materialien

  • wertet den Platz auf, durch multifunktionalere Nutzbarkeit
  • überbrückt die Leere des großen Platzes
  • erhält die historische Symmetrie des Platzes
  • lässt gewohnte Sichtbeziehungen unverändert offen durch Größe und Platzierung des Daches (insbesondere z.B. Straßenfluchten Ost + West)
  • respektiert die vorhandenen Denkmäler durch großen Abstand des Daches zu Ballenhaus und Brunnen
  • überdeckt mit ca. 350 qm nur etwa ein Fünftel der zentralen Platzfläche

Transparenz

(Durchblicke = Kommunikation) horizontal + vertikal (Glas) weiterhin möglich, auch diagonal + längs der Fahrstrassen

Funktion

Schutz vor Witterung: Regen, Sonne, Schnee, Kälte, ggf. Wind. Mindert Veranstalterrisiko

Magnet

Zentralität der Altstadt wird gestärkt: Die Schranne kann der Treffpunkt für das öffentliche städtische Leben werden

Verkehr

alle Varianten weiterhin möglich: wie bisher / einseitig /zweispurig /oder Fußgängerzone

Vorteile

für alle Bürger, insbesonders für Einzelhandel, Vereine, Tourismus und Veranstalter aller Art

Fazit

Der Wunsch nach einer lebendigen Altstadt verlangt einen attraktiven Marienplatz mit höchstmöglicher Lebensqualität. Das Dach schafft dazu neue, optimale Voraussetzungen.